Der Maorifluch
Jasper: „Jedenfalls haftet der Fluch so lang auf mir, bis wir richtig verheiratet oder geschieden sind.“

Robert: „Gegen Taubendreck hilft nur Zitronensaft, altes Schweizer Hausrezept.“ Jasper: „Wir brauchen zwei Zeugen für die Scheidung und eine Waschung mit Hühnerfedern.“ Robert: „Ich hab noch ein altes Federkissen von Tante Martha.“ Betty: „Zuerst müssen wir uns im Diesseits scheiden lassen und danach im Jenseits. Man muss eine spirituelle Reise bestreiten.“ Jasper: „Betty, das kann ich doch nicht.“ Betty: „Jasper du nicht, aber ein Teil deiner Seele.“

Polizeiliche Befragung
Alisa telefoniert ihrem Bruder: „Hallo Jonas, kannst du bitte so schnell wie möglich zu den Castellhoffs kommen? Liliana ist verschwunden. Die Polizei kommt gleich.“

Polizist zu Theresa: „Sie waren also die Letzte, die Frau Castellhoff vor dem Verschwinden gesehen hat?“ Theresa wird befragt. Nun Oskar: „Herr Castellhoff wo waren Sie denn, zu diesem Zeitpunkt?“ Oliver mischt sich ein und gibt Oskar ein Alibi, er war mit Oskar zusammen zu der Zeit.

Der Polizist fragt weiter: „Soviel ich orientiert bin, hatte sie auch psychische Probleme, für wie wahrscheinlich halten Sie denn einen weiteren Selbstmordversuch?“

Alisa: „Was ist mit diesem merkwürdigen Dr. Schwarz? Er hat uns vor der Klinik abgefangen.“ Schnitt zu ihm: Er sagt gerade zu Liliana: „Warum machen Sie es mir so schwer? Wenn Sie nicht trinken, muss ich Oskar benachrichtigen.“ Er ruft an, aber Oskar drückt ihn weg. Liliana: „Das ist typisch Oskar, zuerst spannt er die Leute ein, dann lässt er sie fallen.“ Liliana: „Bitte lassen sie mich gehen. Meine Kinder werden mich finden, sie geben keine Ruhe bis sie mich gefunden haben. Hören Sie, sie finden mich!“

Alisa soll Dr. Schwarz beschreiben. Der Polizist findet, so sehen aber viele Männer aus.

Oliver und Oskar
Oliver hat vor Christian und Alisa gesagt, dass Oskar mit ihm zusammen war. Nun meint er zu Oskar alleine: „Ich habe Ihnen ein Alibi gegeben, schliesslich haben wir die gleichen Feinde.“

Dana hilft Christian
Christian trifft auf Dana, die weint und er meint: „Du hast es also schon gehört? Liliana ist vor zwei Tagen verschwunden. Ich fahr dich nach Hause.“ Dana: „Christian, ich weiss nicht, was ich tun soll, ich habe Oskar verlassen.“

Christian: „Dana, weisst du irgendetwas über Lilianas Verschwinden? Ich muss mir Oskars Wagen leihen, vielleicht kann mir sein Navi verraten, wo Liliana ist. Dana, du darfst ihm auf keinen Fall verraten, dass ich seinen Wagen fahre.“ Dana: „Keine Sorge, Oskar und ich haben uns sowieso nichts zu sagen.“

Christian zu sich: „Okay, Oskar, wo bist du in den letzten Tagen gewesen?“ Er schaut auf das Navi: „Wenn es einen Ort gibt, an dem Oskar nichts verloren hat, dann ist es dieser.“ Christian fährt los.

Oskar meint derweil am Telefon zuhause in seiner Wohnung: „Frau Hundt, ich bin aufgehalten worden.“ Zu Dana: „Ich wusste, dass du zurückkommst. Wo befindet sich mein Auto?“ Dana: „Im Strassengraben, da ist etwas mit der Lenkung nicht gut. Ich komm nicht zurück, ich hol‘ nur meine Sachen.“

Connys Männer
Conny sagt Caro, sie habe die halbe Nacht auf dem Polizeiposten verbracht, weil Bernhardt wie ein eifersüchtiger Bulle auf Robert losging.

Bernhardt entschuldigt sich bei Conny: „Ich hab doch das alles nur gemacht, weil ich dich immer noch so liebe.“ Conny: „Du kannst es einfach nicht ertragen, dass ich mit einem andern Mann glücklich bin, du hast überhaupt nichts begriffen.“

Caro zu Bernhardt: „Es tut mir leid wegen gestern Abend.“ Sie erzählt von Robert und Conny: „Dann essen sie und reden den ganzen Abend.“ Bernhardt: „Essen?“ Da hat er gleich eine Idee.

Die spirituelle Reise
Jasper: „Du hast damals aber einen Bikini getragen.“ Betty: „Ich lasse mich in einem Strandkleid scheiden.“ Die Götter kennen wohl den Unterschied nicht. Jasper: „Das hier ist die Scheidungsformel. Während wir sie sprechen, schüttet ihr die Federn über uns aus.“ Sie sprechen und Robert und Paul schütteln das Kissen. Betty hustet. Paul besorgt: „Ist dir kalt? Nein, ich bin allergisch gegen Federn.“

Betty: „Jetzt müssen wir die spirituelle Reise antreten, jeder der Anwesenden muss etwas Wertvolles geben.“ Paul opfert die Prüfungsunterlagen. Betty: „Ich opfere mein liebstes T-Shirt.“ Robert petzt: „Das beste T-Shirt sieht anders aus.“ Betty: „Okay, das Zweitbeste.“

Da Oskar inzwischen weg ist, mischt sich Oliver wieder ein bei Alisa und dem Polizist, der meint darauf: „Solange keine konkreten Hinweise auf eine Straftat vorliegen, kann und will ich nichts unternehmen. Rufen Sie mich an, wenn Sie mehr wissen.“

Conny soll verwöhnt werden

Bernhardt bei Gudrun und Karl, der findet: „Früher waren Sie schon etwas schwierig, aber ich finde, Sie sind auf einem guten Weg.“ Gudrun will nach Hamburg, um Lars zu besuchen.“ Bernhardt: „Grüssen Sie ihn schön von mir.“ Gudrun zu Karl: „Und du treib‘ es nicht so wild als Strohwitwer!“

Bernhardt: „Hab‘ ich das jetzt recht verstanden? Sie sind heute Abend Strohwitwer? Ich hab da eine Idee.“

Alisa bittet Oliver: „Ich brauche Oskars Mobiltelefon. Bitte, es ist nur ganz kurz, ich brauche seine Anrufe. Oliver, du bist meine einzige Chance.“ Oliver verspricht, ihr zu helfen. Alisa: „Danke, Oliver, du bist ein echter Freund.“ Das hört er aber gerne.

Jonas will Dana

Dana ist inzwischen allein und packt. Da kommt Jonas: „Jonas?“ Jonas: „Das ist mein Name, ja.“ Dana: „Was willst du hier?“ Jonas: „Dana, dich mitnehmen.“ Dana: „Das ist nicht so einfach.“ Jonas: „Wir fangen neu an, du, ich, unsere kleine Gemeinschaftsproduktion. Was ist denn, warum zögerst du?“ Dana: „Ich kann nicht mit dir weggehen, ich hab Oskar nicht verlassen, um mit dir zusammen zu sein. Ich hab ihn verlassen, weil er ein mieses Schwein ist. Jetzt muss ich herausfinden, wer ich bin und das kann ich nur allein.“

Oliver sucht Oskars Mobiltelefon
Oliver erzählt Oskar, dass Alisa ihn verdächtigt und der Meinung ist, er habe einen Komplizen. Oskar: „Unsere kleine Schleiferin entwickelt sich zu einem richtigen Detektiven. Dann geben wir ihr etwas zum Rätseln.“

Erfolgreich geschieden
Jasper verabschiedet sich und wird gleich von einer Frau angemacht: „Du hast da was.“ Feder weg und Kuss. Jasper schwingt Conny um seine Achse. Sie fragt: „Wer war das denn?“ Betty: „Das war mein Exmann, wir haben uns gerade scheiden lassen.“ Conny zu Robert: „Das muss ja eine schreckliche Ehe gewesen sein, wenn man sich so über die Scheidung freut.“ Robert: „Weisst du, wenn man weiss, dass es vorbei ist, dann hat so eine Scheidung was wirklich Befreiendes.“ Grosse Umarmung.

Versöhnung in Lenz‘ Küche?
Bernhardt will versuchen, Conny zu gewinnen, auf neutralem Boden und meint zu Karl: „Ihr Haus wäre für ein zwangsloses Treffen geeignet. Kommen Sie Herr Lenz, es wäre ja nur für einen Abend.“ Karl lenkt ein: „Ich glaube, ich war schon lange nicht mehr im Kino.“ Bernhardt: „Da wär noch was, wir Beide kennen uns schon ne ganze Weile.“ Er gibt Karl die Hand: „Bernhardt.“ „Karl.“ Nun sind sie per Du.

Lilianas Gefängnis
Christian sieht Dr. Schwarz, der mit Oskar telefoniert.
Bernhardt hat Conny abgefangen: „Conny, ich wollt mich nochmals bei dir entschuldigen.“ Conny: „Du glaubst mit einem Essen ist das getan?“ Bernhardt: „Ne, ich hab da noch was.“ Er spielt Musik ab und fordert Conny auf zum Tanzen. Conny: „Ich will jetzt nicht tanzen.“ Bernhardt: „Ich hab mich geändert.“ Conny:“Aber ich will das nicht.“ Bernhardt: „Aber ich kann so sein wie er! Was willst du dann!“ Conny: „Die Scheidung.“

Alisa: „Liliana, wo bist du nur? Ich mach mir solche Sorgen. Wir müssen dich finden, so schnell wie möglich.“ Tamara fragt, ob Alisa glaubt, Mama habe nochmals versucht, sich umzubringen: „Wenn ich sie jetzt auch noch verliere..“ Alisa: „Hat Christian sich denn schon gemeldet? Du weisst nicht, wo er ist?“

Christian sucht. Alisa: „Wir haben uns wegen Oliver gestritten.“ Tamara: „Er sollte jetzt hier sein.“

Liliana hat Durst, aber sie darf nicht trinken. Sie schreit: „Nein!!“ Christian sucht weiter. Tamara: „Was, wenn die Polizei ihn nicht findet?“ Alisa: „Wir müssen ihn anrufen!“ Es klopft bei Liliana, es ist Christian, der sie gefunden hat: „Liliana bist du da, ich bin’s Christian, bleib ganz ruhig.“ Sein iPhone klingelt. Lärm. Zwei Männer, die kämpfen. Dr. Schwarz öffnet das Fenster zu Lilianas Raum: „Machen Sie sich keine falschen Hoffnungen, Frau Castellhoff, sie kommen hier nicht raus.“

Kommentar:
Die Maori- Scheidung, etwas ungewöhnlich, aber durchaus empfehlenswert, weil sie so schnell und schmerzlos geht. Neue Töne von Dana. Sie will ihr Leben erstmal selbst in die Hand nehmen. Christian war ganz nah an Liliana, da klingelt ausgerechnet sein iPhone. Das war schlechtes Timing. Er hätte eben vorher Alisa anrufen sollen, bevor er sich in die Höhle des Löwen begibt. Teamwork ist gefragt!