Der Regenbogensand
Oliver bei Liliana: „Es wird keinerlei Nachfragen von der Presse her geben.“ „Da alles abgesprochen ist, werden sie nicht insistieren“, meint Christian. Die Presse: „Wie ich sehe, sind sie ein eingespieltes Team. Vielleicht noch eine letzte Frage: Stimmt es, dass sie frisch verlobt sind?“ Christian: „Ich liebe Alisa und daran wird sich auch nie was ändern.“ Alisa steht auf: „So das reicht.“

Alisa schleift das Herz für Robert und sinniert: „Christian macht mir einfach eine Liebeserklärung und ich hab nichts gesagt? Was auch? Dass ich ihn auch liebe und mir nichts lieber wünsche?“ Robert kommt: „Das Herz quasi als Ursymbol der Liebe.“ Alisa: „Hier, gefällt es dir?“ Robert: „Da sieht man wieviel Liebe drin steckt. Dankeschön.“ Alisa: „Gern.“

Oliver: „Das sieht nicht nur so aus, das ist eine Regenbogensandprobe.“ Alisa: „Ich muss gleich eine Glasprobe schmelzen.“ Oliver will aber mit Alisa zum Ort des Fundes fahren. Das wird bestimmt total romantisch. Alisa macht sich bereit.

Oliver am Telefon: „Kann es nicht sein, dass es glitzert?“ „Nein“, antwortet der Geologe. Oliver: „Dann muss ich improvisieren.“ Alisa hat die letzten Worte mitgehört: „Was musst du improvisieren?“ Oliver: „Das Picknick. Wir können dann los.“ Okay, sie fahren los.

Christian schaut inzwischen den Sand genauer an und bespricht sich mit Karl: „Entschuldige, dass ich dich von der Party weggelotst habe. Oliver Woiter hat ein kleines Wunder vollbracht, angeblich hat er den Sand für den Regenbogenkristall gefunden.“ Karl sieht sich den Sand an und glaubt auch nicht daran: „In diesem Moment kurvt dieser Betrüger mit meiner Tochter in der Gegend herum?“ Karl hilft Christian den Sand einzuschmelzen.

Oliver und Alisa sind inzwischen an der Sandfundstelle: „Und was sagst du?“ Alisa denkt: „Ich spüre nichts, aber was hatt‘ ich denn erwartet?“

Christian und Karl warten auf den Beweis. Christian: „Worte genügen nicht mehr, wir brauchen was Handfestes.“ Karl besieht sich das Beweisstück: „Funkeln tut er nicht, das sieht man erst nach dem Schleifen. Das ist profaner Sand aus irgendeiner „Pully“- Kiste.“

Alisa und Oliver sind immer noch am Strand. Alisa: „Das ist das schönste Geschenk, dass du mir machen konntest. Das ist wie ein Wunder.“ Oliver: „Mein Freund, der Geologe, hat einfach einen richtig guten Job gemacht.“

Karl schleift. Das Resultat ist vernichtend, kein Regenbogensand. Christian will Alisa gleich die News mitteilen: „Wieso geht sie nicht an ihr Handy? Sie ist irgendwo da draussen mit diesem Betrüger.“

Oliver will den Sonnenaufgang mit Alisa anschauen, dann werde der Sand funkeln. Alisa: „Tut mir leid, dass ich mit so einem langen Gesicht dasitze, ich hatte mir ‚was anderes vorgestellt.“ Oliver sucht trockenes Holz für ein Feuer. Seltsam, Alisa fühlt nichts: „Ich hatte gedacht, dieser Ort würde irgendwie zu mir sprechen, aber er sagt gar nichts, kein Wort.“ Oliver ist zurück: „Das müsste reichen, vielleicht bringt ja das Feuer den Sand zum Glitzern.“

Der Schlüssel
Betty ist nicht eifersüchtig, nur interessiert an Katja. Katja trifft Paul im Countryclub und erzählt ihm die Wahrheit. Paul will sie noch nach Hause bringen, aber da ist Betty ja: „Was machst du denn hier?“ Paul ist erleichtert: „Es tut gut, reinen Tisch zu machen und zwar wegen dir, weil ich endlich frei sein will.“ Betty: „Na, da bin ich froh, dass ich euch nicht schon eher gestört habe.“ Paul: „Der Weg ist mir gerade klar geworden, ich verlauf mich nie wieder, weil jetzt alle Wege zu dir führen werden.“ Sie gehen.

Betty erzält Paul unterwegs: „Conny hat gar nicht glücklich ausgesehen.“ Paul: „Oh je, armer Robert.“ Paul schenkt Betty seinen Haustürschlüssel: „Weil ich ganz dringend jemand brauche, der mir die Türe aufmacht. Ich finde, wir haben den Schlüsselübergabe -Status erreicht.“ Betty über den Schlüsselanhänger: „Ist das eine Hochzeitskutsche?“ Paul: „Nein, ein ganz normales Fortbewegungsmittel.“

Betty: „Das ist das erste Mal, dass mir jemand seinen Schlüssel übergibt. Vergiss auch nicht, immer ein paar Schokoladenkekse vorrätig zu haben. Das heisst, ich darf hier überall was rumliegen lassen?“

Marco
Marco fährt mit dem Auto vor und lädt Tamara ein, mit ihm zu kommen, obwohl er einen Führerscheinentzug hat. Tamara: „Und was ist mit deinem Chef?“ Marco: „Was weg ist, kann man mir nicht mehr nehmen.“

Caro: „Hallo Liliana!“ Liliana: „Hallo Caro, weisst du, ob Tamara schon zurück ist?“ Liliana telefoniert Tamara, die meint: „Mama, was willst du?“ Liliana: „Ich wollte wissen, ob du heute Abend zum Essen kommst?“ Tamara: „Das weiss ich nicht und ich habe auch gar keine Zeit mehr, Marco wartet.“ Liliana erkundigt sich nach Marco. Caro erzählt, er habe nach der 10. Klasse die Schule abgebrochen und mache ein KFZ- Lehre: „Ein ziemlich primitiver Typ, aber Tamara passt schon auf sich auf.“

Tamara erscheint mit Marco und meint zu Liliana: „Das ist Marco.“ Zu Marco: „Kommst du oder willst du vorher noch einen Diener machen?“ Liliana: „Das mit der Gelassenheit hab ich mir leichter vorgestellt.“

Das verschenkte Herz
Bernhardt packt die Lampe für Conny ein und spricht zu Karl: „Ich hab mich die letzten Jahre wie ein Neandertaler benommen. Ja, ich liebe Conny noch. Ich reiss mich zusammen und steh das durch, Conny zuliebe.“

Brunch für Conny. Robert: „Nein, sag nichts und lass dich feiern! Herzlichen Glückwunsch!“ Conny: „Sag mal Grudrun, dein Sohn und Dana sind die jetzt zusammen?“ Gudrun: „Das wissen sie selber nicht!“ Robert schenkt Conny die Kette mit Herz. Conny ist sprachlos und braucht frische Luft. Gudrun will nach Conny schauen. Die sitzt alleine draussen und raucht. „Dieses Liebesgeständnis von Herrn Brinkmann, bringt dich durcheinander“, meint Gudrun. Conny: „Genau dieses Unverbindliche hat mir zugesagt. Ich weiss nicht wieso, aber alles fing mit diesem Spielabend an. Robert gibt mir all das, was ich bei Bernhardt alle Jahre vermisst habe, aber…“

Conny: „Robert, du bist ein so wunderbarer Mensch, aber ich kann dir nicht geben, was du von mir erwartest. Robert, vielen Dank für die schöne Zeit und diesen Geburtstag.“ Sie gibt ihm die Kette mit dem Herz zurück und spricht weiter: „Irgendwo da draussen, gibt es eine Frau, aber ich bin nicht die Frau, die dich glücklich macht. Es wäre besser, wenn wir uns nicht sehen in nächster Zeit. Ich mag dich sehr, du bist mir sehr, sehr wichtig.“ Robert: „Wie schön. Ich muss rein.“

Conny und Robert sind jeder für sich allein und denken an die Erlebnisse mit dem anderen zurück. Conny findet die Lampe von Bernhardt und den Brief. „Liebe Conny…“

Kommentar: Wie sensibel die erste Zeit einer neuen Liebe ist, bekommt Robert zu spüren. Leider sieht es für ihn gar nicht gut aus. Conny weist nicht nur sein Geschenk, sondern auch gleich ihn als Menschen zurück. Armer Robert, gerade hat er die Tür zu seinem Herzen geöffnet, da wird sie brutal zugeschlagen. Paul dagegen öffnet seine Tür ein Stück weiter für Betty, indem er ihr seinen Hausschlüssel übergibt. Und Tamara? Spielt sie weiter die Rebellin?