La Gomera
Liliana verabschiedet sich von Maximilian, Christian und Alisa. Sie fährt allein zurück.

Hanna zu Alexandra: „Hierher zu kommen, war die beste Idee, die ich seit langem hatte.“ Alexandra: „Und ich dachte, das sei meine Idee gewesen.“ Hanna: „Heute geniesse ich einfach nur!“ Sie fahren mit dem offenen Auto durch die sonnige Gegend. Essen, spazieren und finden ein verlassenes Restaurant. Alexandra: „Das müssen wir uns ansehen.“ Aber das Tor ist verschlossen. Alexandra: „Schade, das wär doch genau unser Ding“ Sie möchte es kaufen. Hanna: „So ein Restaurant bedeutet Verantwortung und ist ein Fulltimejob. Ich weiss es, ich bin damit aufgewachsen.“ Alexandra: „Deine Mutter war eine gute Köchin, aber du kochst anders. Du musst nur was aus deinem Talent machen, Hanna und deinen eigenen Weg finden.“ Hanna: „Danke!“

Christian zu Maximilian: „Leider gibts in Schönroda noch kein „Castell-Cuisine“. Maximilian: „Aber ich denk darüber nach“, jetzt muss er sich erstmal ein Haus auf der Insel ansehen und verabschiedet sich: „Mi casa es su casa!“ Christian und Alisa küssen sich.

Schönroda
Talent setzt sich eben durch, Lars ist in Braunschweig unter Vertrag. Karl zu Bernhardt: „Es sieht so aus, als beginnt für dich und Lars ein neues Leben in Braunschweig.“

Conny spricht mit Gudrun: „Du hast die Scheidungspapiere noch nicht abgeschickt, das bedeutet doch etwas?“ Conny: „Ja, dass ich gehofft habe, dass wir wieder zueinanderfinden, aber das wird nicht passieren!“ Tamara bei Dana und Jonas: „Ich bin angenommen, ich studier‘ in Berkeley!“

Betty zu Robert: „Und was hat sie gesagt?“ Robert: „Es gibt einen Käufer. Stefan Faber ist schon auf dem Weg. Da ist er auch schon: „Frau Bertani möchte, dass ich jetzt den Verkauf so schnell wie möglich regle.“ Robert hat sich doch bewährt als Geschäftsführer, aber der neue Besitzer möchte eine Filiale einer Drogeriekette eröffnen!

Bernhardt zu Caro: „Eins sollst du wissen, es gibt keinen Vater, der stolzer als ich auf seine Tochter ist!“ Caro strahlt.

Hannas Ausflug

Alexandra will nicht mitkommen. Hanna will sich noch mal die Gegend angucken. Hanna: „Sehen wir uns dann zum Abendessen?“ Alexandra: „Ja.“ Hanna: „Na dann.“ Hanna steigt hoch zum roten Restaurant, das sie am Nachmittag mit Alexandra von aussen betrachtet hat. Diesmal findet sie einen Weg und betritt das Grundstück, sie denkt: „Ansehen kostet ja nichts.“ Sie läuft über die Terasse und geniesst die Aussicht. Sie riecht an einem Zweig Lavendel, den sie abgezwickt hat. Da sieht sie, sie ist nicht allein, jemand beobachtet sie. Es ist Maximilian.

Sie entschuldigt sich: „Entschuldigung, ich wollte nicht eindringen, aber die Tür war offen.“ Maximilian: „Sie stören nicht, woran haben Sie gerade gedacht?“ Sie verrät es ihm nicht. Darauf fährt er fort: „Es ist wunderschön hier und es ist zu haben.“ Hanna fragt nach, weshalb. Maximilian erzählt: „Der Besitzer hat es vor ein paar Jahren aufgegeben, als seine Frau gestorben ist.“ Hanna: „Und warum will er jetzt verkaufen?“ Maximilian: „Weil er der Meinung ist, dass das Haus dazu bestimmt ist, mit gutem Essen die Leute zu erfreuen.“ Hanna wünscht ihm viel Glück beim Kauf und verabschiedet sich.
Maximilian: „Warten Sie, ich bin neugierig, ich frag mich die ganze Zeit, woran Sie gedacht haben? Sie sahen so glücklich aus.“ Hanna gibt ihm den Lavendel: „Riechen Sie dran, dann wissen Sie’s!“

Schönroda

Conny bekommt Besuch von Dana: „Was? Du hast die Geschichte zu Ende geschrieben? Wie geht’s denn aus?“ Conny: „Keine Ahnung, aber Gudrun und David Benedict sind völlig hingerissen.“ Dana: „Aber es muss in Bernhardt etwas bewegt haben, dass er sich das Ende ausdenkt. Conny, das Leben ist zu kurz, um etwas aufzugeben, dass einem immer noch etwas bedeutet.“ Conny: „Aber Bernhardt fängt ein neues Leben an und ich tu das auch.“

Das nächste Inseltreffen
Auf dem Markt treffen sich Maximilian und Hanna. Sie greifen nach der gleichen Aubergine. Er will kochen für Freunde. Sie fragt: „Sie können kochen?“ Und stellt ihm gleich die Zutaten zusammen. Sie hält ihm Kräuter unter die Nase: „Riecht gut?“

Maximilian: „Warum gehen wir nicht einen Kaffee trinken und ich erzähle Ihnen mehr davon?“ Es geht um ein Haus am Meer. Hanna: „Warum gehen wir nicht ans Meer?“ Okay. Maximilian: „Eigentlich ist Kindern ja die Welt oft zu gross.“ Hanna: „Bei mir war das irgendwie anders. Nicht dass Sie denken, ich hätte eine unglückliche Kindheit gehabt. Ich liebe meinen Vater.“ Maximilian: „Was ist mit Ihrer Mutter? Oh, ich war schon wieder zu neugierig.“ Hanna: „Nein, sie ist gestorben, als ich noch klein war. Im Moment mach ich nur Urlaub und lass mich überraschen, was der Tag so bringt.“ Maximilian: „Manchmal steckt ein Tag voller Überraschungen.“ Hanna: „Ja, das find ich auch.“

Nacht in Schönroda
Tamara im Countryclub mit Blick auf Lars: „Fussballprofi ist so sexy! Sie erzählt von Massimo, der Caro mag.“ Aber Caro betont, dass sie Berufliches und Privates strikt trennt und verkündet gleichzeitig, das sei der letzte Drink. Lars: „Die Zeiten ändern sich, früher hätte bei Caro die Party um diese Zeit erst begonnen.“ Plötzlich sind Lars und Tamara allein, eingeschlossen. Tamara beschliesst, jetzt mit Lars eine Privatparty zu feiern.

Robert findet, dass Schönroda keinen Drogeriemarkt braucht und will fürs „Mona Lisa“ kämpfen.

Nacht auf Gomera

Christian zu Alisa: „In Kanada werden wir nicht in lauen Nächten unter dem Sternenhimmel tanzen können. Wir könnten auch hierbleiben.“ Alisa findet, es genüge ihr die Erinnerung an La Gomera und sie könnten ja in den Ferien hierherkommen und die ganze Familie hier treffen.

Maximilian und Hanna sitzen immer noch am Meer und beobachten Sternschnuppen. Es dauert eine Weile, aber schliesslich küssen sie sich zum ersten Mal.

Kommentar: Die Telenovela vermittelt uns Ferienfeeling. So gestaltet sich der Übergang von der alten Geschichte „Alisa“ zur neuen Geschichte „Hanna“ leichtfüssig, träumerisch. Vom herbstlichen Schönroda, wo die Blätter vor dem „Mona Lisa“ am Boden liegen, springen wir immer wieder auf die windige, aber warme Kanareninsel. So kann es getrost täglich weitergehen, während wir in der Realität an die Hände frieren und nur spärliche Sonnenstrahlen geniessen.