Ohne Conny
Hanna zu Bernhardt: „Ich versteh ja Ihr Zögern. Ich hab den Roman noch nicht gelesen. Sie müssen jetzt die Stimme Ihrer Frau sein. Sie wird sehr stolz sein.“
Karl: „Bernhardt soll lesen?“ Gudrun: „Mit Bernhardt möcht ich jetzt wirklich nicht tauschen.“

Bernhardt liest: „Mein Name ist Bertram Hundt, ich meine Bernhardt Hundt und ich bin der Mann von Conny Hundt. Ich muss Ihnen leider sagen, dass die Autorin heute nicht kommen kann, sie ist krank.“ Caro: „Du musst dich doch vorstellen und David Benedict begrüssen.“ Caro übernimmt: „Und wir möchten herzlich David Benedict in unserer Mitte begrüssen.“ Dann beginnt Bernhardt zu lesen.

„Endlich haben wir den Fischerkrug wieder mal voll“, meint Hannas Papa Heinrich. Karl: „Die Frauen haben alle Rotz und Wasser geheult. Conny wäre sehr stolz auf dich.“

Dana weint bei sich zuhause. Jonas ist allein an der Lesung. Liliana: „Wo ist denn Dana? Hat sie dir keine Nachricht hinterlassen?“ Jonas: „Sie war bei Oskar, um ihn dazu zu bringen, in die Scheidung einzuwilligen.“ Le Blanc: „Wenn etwas passiert wäre, hätten sie es schon erfahren.“ Liliana: „Dana ist viel stärker, als du denkst. Was macht eigentlich deine Ausbildung zum Golflehrer?“ Robert: „Und wie sieht’s aus?“ Jonas: „Sie hat sich immer noch nicht gemeldet.“

Das Date
Alexandra erklärt Hanna, dass sie einen Ort für ihr Rendez-Vous mit Maximilian sucht: „Ich kann ihn doch nicht in dein Kinderzimmer einladen! Hier können wir nur in eine Kneipe gehen, das ist alles so unromantisch.“ Caro: „Zumindest gibt’s eine optimale Wohnung. Eigentlich hätte ich David Benedict dort untergebracht, aber der will schon gehen. Christians Wohnung. Hier sind die Schlüssel, schmeiss sie danach einfach in den Briefkasten.“ Hanna will für die Freundin kochen. Alexandra: „Wenn ihn dein Essen nicht beeindruckt, was dann? Danke.“

Alexandra ist so aufgeregt: „Du musst mir helfen, nachher zieh ich alles noch ringsrum an.“ Hanna: „Ein Kleid ist schon das Richtige. Du willst doch nicht noch mal einen Geschäftstermin? In dem Kleid haust du jeden Mann um.“ Wir sehen ein blaues Kleid.

Die Scheidung
Edith zu Maximilian: „Wir haben uns international einen Namen gemacht, ich bin immer noch nicht überzeugt von deiner Hotelidee.“ Edith bei Dana: „Warst du bei Oskar?“ Dana: „Ich werde die Scheidung nicht aufgeben.“ Edith: „Du bist einem Mann wie Oskar nicht gewachsen.“

Immer willkommen
Bernhardt ist bei Gudrun und Karl zuhause. Karl: „Hört mal ihr beiden, wollt ihr nicht endlich aufhören mit dem Sie? Ihr habt ja wochenlang unter dem selben Dach gewohnt.“ Gudrun: „Du hast recht.“ Gudrun und Bernhardt duzen sich jetzt. Karl: „Das ist das Los von Männern von berühmten Frauen. Sie reisen in der Welt rum.“ Bernhardt: „Ich möchte einfach nur bei ihr sein. Karl und Gudrun: „Du bist bei uns immer willkommen.“

Hanna und Alexandra sind in Christians Wohnung. Hanna hofft, dass es auch anständige Gläser hat. Hanna: „Mit ein paar Kerzen machen wir es dir ganz romantisch.“ Alexandra bedankt sich. Hanna: „Du würdest das Gleiche für mich machen.“ Alex: „Obwohl, kochen würd ich nicht, ich will ja nicht, dass dein Traumprinz gleich am ersten Abend eine Magenverstimmung bekommt.“ Hanna geht zu Robert, um einen guten Wein zu kaufen.

Die ersten Kunden

Robert zu Hanna: „Du warst gewissermassen meine erste Kundin.“ Als sie gegangen ist, kommt Maximilian, um eine gute Flasche Wein zu kaufen. Robert: „Hanna Sommer war da und hat einen 92er … gekauft.“ Maximilian kauft den gleichen Wein. Robert: „Hier „Sang de Brez*, 1992.“ Betty: „Ein Date?“ Maximilian: „Nein, kein Date. Ich hab was gutzumachen.“ Robert zu Betty: „Das gibtßs ja gar nicht, jetzt haben wir noch nicht mal geöffnet und schon der zweite Kunde war da.“

In Christians Appartement
Alex zu Hanna: „Hilfst du mir mal mit der Kette?“ Hanna: „Nur schade um mein Essen.“ Alex: „Nicht gut?“ Hanna: „Ich frag mich nur, wann du zum letzten Mal so aufgeregt warst?“ Alexandra: „Ruf doch noch mal auf Gomera an, da war doch noch ein Makler.“ Hanna: „Das mach ich, aber heute Abend geht es erstmal um dich.“

Kameraschwenk zu Dana, die mit Stefan spricht: „Ich hab mich entschieden, zu kämpfen vor Gericht. Gut also, was ist der erste Schritt?“

Gleich sind wir wieder zurück. Hanna: „Das Fleisch ist im Ofen, das musst du einfach in 10 Minuten rausholen. Ich versteck mich jetzt und dann verschwinde ich.“ Alexandra begrüsst Maximilian: „Schön, dass du da bist.“ Maximilian: „Du siehst umwerfend aus.“ Alex: „Danke.“ Sie gibt ihm den Wein: „Kannst du den vielleicht schon aufmachen?“ Maximilian: „Hast du einen Korkenzieher?“ Alexandra: „Vielleicht in der Küche? Da lang.“ Alexandra verabschiedet Hanna. Maximilian hat die Flasche geöffnet und es ist eingeschenkt. Sie erheben die Gläser und Alex meint: „Also dann, auf einen schönen Abend.“ Maximilian: „Auf einen schönen Abend.“

Nun sind wir im Roberto’s. Gudrun zu Robert: „Schon aufgeregt wegen der Eröffnung?“ Karl: „Hören Sie sofort auf, sonst kriege ich Hunger“ Robert zu Betty: „Ich bin dir so dankbar. Ohne dich würde ich es nicht schaffen. Und Paul hat kein Problem?“ Betty: „Unter der Woche bin ich hier und am Wochenende habe ich nur Zeit für Paul.“

Bestimmung
Edith: „Hallo Oskar.“ Oskar: „Schön, dass du mich besuchst. Hat dein Besuch einen besonderen Grund?“ Edith: „Ich frage mich, warum du Dana Steine in den Weg legst?“ Oskar: „Dana ist mir egal.“ Edith: „Wenn dir Dana egal ist, warum lässt du dich denn nicht scheiden?“ Oskar: „Warum reden wir über Dana, waum reden wir nicht über uns? So etwas, wie wir es hatten, das ist niemals vorbei, niemals. Das spürst du doch auch?“

Hanna sinniert derweil im Fischerkrug: „Wie es Alex wohl geht?“ Alexandra hat gerade von Maximilian ein Kompliment zum Essen bekommen. Sie wird das Kompliment an Hanna weitergeben: „Sie ist gelernte Köchin. Sie ist richtig gut.“ Maximilian: „Das schmeckt man.“

Hanna: „Ich kann ihn einfach nicht vergessen, dabei waren wir nur ein paar Stunden zusammen.“ Alexandra: „Hanna ist einfach toll, sie ist die beste Freundin, die man sich wünschen kann.“ Maximilian nimmt die zweite Flasche in die Hand: „Sag mal, wir haben tatsächlich den gleichen Wein gekauft?“ Alexandra: „Das war nicht ich, das war Hanna.“ Maximilian: „Dann kann ja nichts mehr schiefgehen, obwohl? Das riecht irgendwie verbrannt.“ Alexandra: „Der Braten…“

Hanna ruft an auf La Gomera: „Guten Tag.. vielleicht können Sie mir weiterhelfen. Es ist für mich sehr, sehr wichtig, diesen Mann zu finden.“ Alexandra: „Oh, nein, der ist völlig hinüber.“ Maximilian: „Weisst du was? Dieser Wein passt vorzüglich zu Pizza. Hast du etwas dagegen, wenn ich eine kommen lasse?“

Edith zu Oskar: „Ich habe dich verlassen, schon vergessen? Keine Firma kann es wert sein.“ Oskar: „Du wirst wiederkommen und jedes Mal unter einem neuen Vorwand. Edith, wir sind aus dem selben Holz geschnitzt, wir sind füreinander bestimmt. Vergiss das nie!“

Herzensangelegenheiten
Bernhardt: „Caro, ich hab einen Entschluss getroffen. Ich fahr jetzt zu deiner Mutter und ich will sie pflegen und nicht mehr allein lassen.“ Caro: „Das versteh ich, ich versteh nur nicht, wie du dich so verändert hast!“

Betty darf so lange bei Gudrun bleiben, wie sie will und telefoniert: „Hallo Paul, hast du schon geschlafen?“ Paul: „Nee, ich hab noch gelesen. Barcelona ist ne schöne Stadt..“ Er hat Sehnsucht nach Betty, die meint: „Dann komm hierher zu mir.“ Paul: „Das geht nicht, ich werde noch zwei Tage länger bleiben.“

Gitti und Hanna: „Ach Hanna, ich wünschte, ich könnte auch etwas zu tun, um dich glücklich zu machen. Ich spreche von dem geheimnisvollen Unbekannten von La Gomera.“ Hanna bekommt einen Anruf: „Danke, dass Sie zurückrufen. Hören Sie, ich brauch unbedingt den Namen des Käufers. Es geht um eine Herzensangelegenheit. Wann kommt denn ihr Chef? Morgen? Gut, dann ruf ich morgen nochmals an.“

Maximilian telefoniert mit LA, während er sich von Alexandra verabschiedet: „Das war ein wundervolles Essen. Der Nachtisch, das war ein Traum.“ Alexandra: „Möchtest du noch einen Kaffee?“ Maximilian: „Nein, ich muss jetzt gehen.“ Alexandra: „Ja, dann komm gut nach Hause.“ Maximilian: „Viel Glück für morgen.“ Alexandra: „Dir auch, viel Spass!“ Alexandra packt Maximilian und küsst ihn.

Kommentar: Bernhardt hat die Lesung von Conny mit Bravour geschafft. Der Fischerkrug war endlich einmal voller Leute. Alexandra vermasselt Hannas Essen und ist richtig klebrig zu Maximilian, dann küsst sie ihn auch noch. Dabei hat er doch Betty gesagt, es handle sich um kein Date. Wie kommt er da wieder raus?

*Der Weinname ist wohl fiktiv, ich habe jedenfalls nichts dazu gefunden. Zudem war 1992 kein gutes französisches Weinjahr.