Tod im Fischerkrug
Es hilft alles nichts, Heinrich ist tot. Alexandra ist in der Gaststube und orientiert Stefan: „Ich kann das alles gar nicht glauben! Seit ich denken kann, war Hannas Vater da.“ Stefan bittet die Gäste, zu gehen.

Der Junge
Die Hebamme: „Sie haben einen rundum gesunden Jungen geboren.“ Dana: „Ich war die ganzen letzten neun Monate fremdgesteuert.“ Caro bringt ein Geschenk. Jonas: „Rosa?“ Caro: „Hallo, ich hatte als Kind auch eine Modelleisenbahn.“

Abschied
Alexandra zu Hanna: „Bestimmt wollte dein Vater dir sagen, dass er dich liebt.“ Richard: „Es ist Zeit, sich von Heinrich zu verabschieden.“ Hanna und Gitti sind allein und nehmen Abschied. Hanna: „Ich liebe dich, Papa!“

Jonas: „Caro, warum machst du eigentlich die ganzen Fotos? Ich bin doch der Fotograf.“ Caro dachte, damit sie nicht auf den Fotos ist. Jonas drückt den Selbstauslöser: „Du gehörst doch auch zur Familie.“

Richard: „Luise hatte ihre Ideen immer zu den unmöglichsten Zeiten. Jetzt ist er seiner Luise gefolgt.“ Hanna: „Wir müssen uns um die Beerdigung kümmern.“ Richard: „Jetzt würde eine Ruhezeit euch allen guttun.“ Hanna: „Ich mach das mit dem Fischerkrug.“

Maximilian zu Edith: „Ich kann mich irgendwie nicht mehr konzentrieren, ich hab das Gefühl, dass etwas passiert ist.“ Edith erzählt ihm von der Geburt von Danas Baby. Maximilian erzählt von Hanna Sommer: „Wer weiss, wenn wir uns nicht aus den Augen verloren hätten, dann wäre vielleicht alles gutgekommen.“ Edith: „Vielleicht.“

Hanna: „Ich sollte ins Bett gehen, aber ich habe Angst, dass ich aufwache. Darum konnte er gehen, weil er wusste, dass ich da bin. Heute Morgen war ich noch mit ihm im Gewächshaus. Ich fühle mich schuldig, weil ich nicht weinen kann.“ Alexandra: „Bei wem sollst du dich denn ausheulen? Bist du sicher, dass du morgen das Restaurant eröffnen willst?“ Hanna: „Papa hätte das gewollt.“ Alexandra: „Dann werde ich die Pressearbeit machen und den Journalisten empfangen.“ Hanna: „Nein, das werde ich machen. Papa hat gesagt, dass er die Kräuter riechen kann und Mama in der Nähe ist, er ist jetzt sicher bei ihr, er sah so glücklich aus!“

Schlafen und wachen
Dana: „In den ersten sechs Monaten kommen Frauen fast ohne Schlaf aus. Sekundenschlaf nennt man das.“ Jonas spricht mit ihr und sie schläft. Das Baby weint. Jonas: „Wie war dein erster Sekundenschlaf?“ Dana: „Prima, nur etwa eine Sekunde zu kurz.“

Hanna sinniert: „Bist du vielleicht immer noch hier, Papa? „Es ist vorbei, wenn es vorbei ist“, hast du gesagt. Leider kam dieser Zeitpunkt viel zu früh.“ Gitti: „Alexandra und Stefan kümmern sich um die Beerdigung. Ich bleibe hier und kümmere mich um den Fischerkrug.“ Hanna: „Als Papa gestorben ist, da wollte er mich um etwas bitten, aber er hat den Satz nicht zu Ende gebracht. Ich glaube, es ging um den Fischerkrug. Ich soll nicht aufgeben und das werde ich auch nicht tun.“

Betty will kündigen
Karl bringt schon mal den Koffer von Gudrun raus. Sie fährt zu ihrer Schwester nach München. Gudrun zu Betty: „Und wenn ich zurückkomme, dann will ich dich nicht mehr hier antreffen!“

Der Sohn
Oskar: „Und wie heisst Danas Mädchen?“ Caro verrät Oskar am Telefon, dass Dana einen Sohn bekommen hat. Darauf meint er: „Also gelte ich vor Gesetz als rechtmässiger Vater, es reicht, dass ich dich verloren habe, ich will nicht auch noch meinen Sohn verlieren.“

Edith: „Was hat der Arzt gesagt?“ Dana: „Er hat selten so eine schöne Nabelwunde gesehen.“ Edith: „Ich war nicht sehr sensibel zu dir in der letzten Zeit.“ Dana hat Verständnis. Edith: „Ich bin auf jeden Fall sehr froh, dass ihr drei jetzt hier bleibt.“ Dana: „Edith, möchtest du seine Patentante werden?“ Edith: „Warum gerade ich?“ Dana: „Weil ich weiss, dass er bei dir immer sehr gut aufgehoben ist.“ Grosse Umarmung.

Maximilian sucht Hanna

Er hört von Alexandra, dass Heinrich tot ist: „Ich kannte ihren Vater, seit ich denken kann. Im Moment gibt sie gerade der Lokalzeitung ein Interview. Sie will unbedingt stark sein, für ihre Oma. Es ist ganz komisch. Sie hat noch kein einziges Mal geweint.“ Maximilian: „Du kannst nur versuchen, für sie dazusein. Ich schau später nochmal rein, wenn der Lokaljournalist weg ist. Herzliches Beileid auch dir.“

Maximilian trifft draussen auf Gitti: „Er gibt ihr sein Taschentuch.“ Sie weint: „Die Kinder sollten die Welt nicht verlassen vor ihren Eltern.“ Maximilian: „Kann ich Ihnen helfen?“ Gitti: “ Ich muss auf den Grossmarkt.“ Maximilian: „Sie haben geöffnet?“ Gitti: „Hanna will es so.“ Maximilian: „Kommen Sie, wir gehen ein paar Schritte.“

Das Interview
Hanna: „Als meine Eltern vor 30 Jahren geheiratet haben, da hat Mama hier alles umgekrempelt.“ Journalist: „Das hat sich ja in den letzten Jahren alles geändert. Unsere Leser möchten wissen, wie es weitergeht.“ Hanna: „Ich werd auf jeden Fall ne Lösung finden, die in seinem Sinn ist, soviel kann ich Ihnen versprechen.“

Roberts Reise

Robert will nach Belgien und danach noch kurz nach Italien: „Du bist ja hier im Laden, das schaffst du alles mit Links.“ Betty: „Das ist nächste Woche nicht günstig.“ Robert: „Wenn du ein verlängertes Wochenende willst, dann gehe ich später.“ Das meinte Betty nicht. Robert: „Wenn du deine Arbeitsstunden reduzieren willst…“ Betty: „Nicht so, wie du denkst.“ Sie möchte ganz gehen. Robert: „Du bist hier keine Aushilfe, du hast hier einen Vertrag mit drei Monaten Kündigungsfrist, das gilt auch für dich!“

Caro im Knast
Sie meint zu Oskar: „Ich will, dass du Dana und das Baby in Ruhe lässt. Du bist weder ein Vorbild, noch wirst du je ein Vater sein. Ich werde dafür sorgen, dass du Dana und das Baby in Ruhe lässt. Ich will jetzt gehen.“

Am See
Maximilian findet Hanna: „Ich wollt schon viel früher kommen.“ Hanna: „Ich muss noch die Speisekarte…ich muss,…ich muss.“ Maximilian: „Hey.“ Hanna: „Ist schon in Ordnung, ich schaff das.“ Maximilian nimmt sie in die Arme und endlich weint Hanna.

Kommentar: Ist Heinrich unter der Last seiner Geheimnisse zusammengebrochen? Seht euch das Video dazu an.

Wie ist das, wenn ein geliebter Mensch plötzlich stirbt? Von einer Minute zur andern verändert sich das Leben. Hanna hat zum Glück noch Oma Gitti. Mit ihr hat sie schon einmal getrauert, damals, als ihre Mutter starb. Jeder Todesfall holt die Erinnerung an frühere Verluste wieder hervor. In Hannas Fall ist es so, dass sie erstmal versucht, zu funktionieren. Über den Kopf. Was muss unmittelbar getan werden? Ein Interview führen, etwas Kochen, die Trauerfeier organisieren. Abschied nehmen, Tränen, das alles kommt erst später und genau in einem ersten solchen Moment ist Maximilian da und nimmt sie in die Arme.

Die nächste Folge sehen könnt ihr hier beim SF-Videoportal, leider immer noch nicht mit Teletext 777 für Hörbehinderte. Da sehr viel geweint wird, versteht man die Texte schlecht und da wäre der Teletext jetzt wirklich eine Hilfe.