Alltagssorgen
Folge 252 im SF- Videoportal anzusehen, ist schwierig, da die Schauspieler viel weinen und den Text verschlucken. Aber leider ist der Teletext 777 auf dem Videoportal bis jetzt nicht abrufbar. Deshalb war ich gezwungen, mir die Folge am Mittag auf SF mit Teletext anzusehen und gleichzeitig zu kochen, ich wollte den Text speichern, bin in der Hitze des Gefechts auf die falsche Taste gekommen und dann waren 25 Minuten Text weg. Die jetzige Aufzeichnung entstand wieder via SF- Videoportal mit mehrmaliger Wiederholung gewisser Stellen, trotzdem habe ich eine kleine Stelle von Hanna am See nicht verstanden, ich habs dann einfach erraten. Lest selbst.

Am See
Hanna weint: „Ich weiss einfach nicht, wie es weitergehen soll, ohne Papa.“ Maximilian: „Hanna, auch wenn sich das gerade nicht so anfühlt, aber -du bist nicht allein.“ Hanna: „Warum merkt man dann erst, wenn’s weg ist, wie es einem was gibt? Wir sind uns doch erst gerade näher gekommen.“ Maximilian: „Du warst bei ihm. Dein Vater hätte auf nichts bestanden, dass dich unglücklich macht. Er hat dich geliebt und wenn man jemand liebt, wirklich liebt, dann will man einfach nur, dass er glücklich ist. Von wegen, ob du das schaffst? Ich weiss, dass du alles schaffst, wenn du willst.“ Hanna: „Klar einer Heulsuse wie mir traut man alles zu. Ich hab ganze Arbeit geleistet, du bist ja ganz nass.“ Maximilian: „Das macht nichts, Salzflecken gehen super mit Rotwein raus.“

Im Knast
Caro: „Kann jetzt endlich mal jemand kommen und mich rauslassen?“ Oskar: „Caro, warte bitte, ich weiss, dass du enttäuscht bist von mir. Glaubst du, für mich ist es einfach, zu wissen, dass ich einen Jungen habe und ihn nicht zu sehen?“ Caro: „Es ist ja nicht mal klar, ob du der Vater bist. Also gut, 52 cm, 4’120 Gramm, es ist alles dran, was dran sein muss und nichts doppelt und Mutter und Kind sind wohlauf und Jonas kümmert sich rührend um Dana und das Kind. Leb wohl!“ Als sie gegangen ist, findet Oskar das Foto von Caro, Dana, Jonas und dem Baby am Boden.

Robert und Betty
Betty möchte gehen. Robert: „Nein.“

Beim Zirkus
Hanna: „Ich war vier oder fünf, da hat mich mein Papa zum Zirkus mitgenommen. Abends habe ich dann mein Köfferchen gepackt und mich davongeschlichen. Ich habe es bis zum Zirkus geschafft. Ohne Schminke war der Clown dann auch nicht mehr so lustig. Papa sah so erleichtert aus, er hat mich einfach in den Arm genommen, er war so erleichtert.“ Maximilian: „Ich könnte dir stundenlang zuhören und ausserdem, es gibt doch jetzt keinen Grund, davon zu laufen. Es gibt Leute, die dich liebhaben, deine Oma, Alexandra..“ Hanna erinnert sich an die Abmachung: „Wir vergessen ihn für unsere Freundschaft.“ Hanna: „Ja, Alex würde für mich durchs Feuer gehen, die machen sich bestimmt schon Sorgen.“ Sie geht, ohne sich zu verabschieden.

Zusammenstoss
Maximilian und Johann Wallenberg stossen zusammen. Letzterer meint: „Das kommt davon, wenn man mit offenen Augen träumt.“ Maximilian: „Wallenbergs Weinkontor, das waren Sie?“ Johann: „Ihren Namen kenn ich natürlich auch, sie sind aber kein Sohn von Ludwig Castellhoff?“ Maximilian: „Nein, ich bin ein Neffe. Ich war als Kind oft mit meiner Mutter hier, sie sagte immer, dass es hier den besten Wein gibt , ich war natürlich eher an den Weingummis interessiert. Die Erinnerung hat mich auch gleich in Ihren Laden zurückgetrieben.“

Im Fischerkrug
Hanna sinniert: „Es hat gut getan, sich von Maximilian trösten zu lassen, zu gut. Alex tut alles, um jeden Kummer von mir fernzuhalten. Ich kann nicht glücklich werden, wenn Alex unglücklich ist.“ Alexandra kommt. Hanna: „Ich war am See, Maximilian war auch dort, er hat mich getröstet, aber das hat nichts zu bedeuten.“ Alexandra: „Es war gut, dass er da war, hey, ich mein das wirklich so.“

Bei den Castellhoffs
Edith findet, es gebe Schwierigkeiten mit dem Sommelier: „Der Küchenchef hat sich schon mehrfach beschwert, dass er den Wein nicht mit dem Essen abstimmt. Behalte den Mann bitte im Auge. Das beste Essen schmeckt nicht, wenn man den falschen Wein serviert.“ Hört ihr Maximilian überhaupt zu?

Maximilian: „Hanna hat einen Trauerfall in der Familie.“ Edith: „Ich hoffe, ihrer Grossmutter ist nichts zugestossen.“ Maximilian: „Woher kennst du ihre Grossmutter?“ Edith: „Du hast mir doch davon erzählt.“ Maximilian: „Nein? -Hannas Vater ist gestorben.“ Edith reagiert schockiert und greift sich an den Kopf.

In Robertos Feinkostladen

Betty und Johann Wallenberg unterhalten sich, sie meint gerade: „Seitdem kenne ich einen Pinot, zumindest einen gut etiquettierten.“ Wallenberg: „Und was hat Sie hierher verschlagen?“ Betty: „In Wirklichkeit wäre ich gerne woanders. In Hamburg.“ Wallenberg meint, Robert sei ihr Gatte. Betty: „Nein, das ist mein Sklaventreiber.“ Wallenberg: „Der Wein ist für einen ausnehmend guten Freund.“

Oskar im Knast
Ich muss meinen Prozess neu aufrollen, er schreit: „Zelle 32, Schliesser, ich brauch meine Prozessakten, sofort, hey, ich brauch meine Prozessakten, alle.“

Spaziergang

Karl: „Mein Gott, der ist ja schon ganz schön gewachsen. Gudrun ruft übrigens stündlich an und fragt, wie es dem kleinen Tiger geht.“ Dana: „Dann bestell ihr schöne Grüsse.“ Karl: „Habt ihr denn jetzt schon einen Namen?“ Dana findet, zum Glück sind wir hier nicht in Amerika, wo man ein Kind gar „Doorknop“, Türgriff, nennen kann.“ Jonas ist für Tiger. Karl: „Ich dachte, da eher an etwas einsilbiges, Herrschaftliches. Jonas: „Franz? Das geht gar nicht.“ Dana: „Mir gefällt Karl ja auch sehr gut, aber dein Sohn, der möchte unbedingt etwas Aussergewöhnliches.“ Jonas: „Tiger ist doch nicht aussergewöhnlich!“

Heinrichs Tod wird besprochen

Gitti: „Jetzt merk ich auch, dass ich zur Ruhe kommen möchte. Ich gehe in den Garten. Ich möchte einen Augenblick allein sein.“ Johann tritt ein. Hanna: „Wir haben geschlossen.“ Johann: „Das ist aber eine Begrüssung! Ich möchte gern mit einem alten Freund einen guten Tropfen trinken, wo steckt er denn?“ Hanna: „Er hatte einen Herzinfarkt.“ Johann: „Heisst das, ich muss ihn im Spital besuchen?“ Hanna: „Papa ist gestern Abend gestorben.“

Edith unterhält sich mit Maximilian: „Aber man stirbt doch nicht so einfach.“ Maximilian: „Ich habe gehört, er hatte schon einen Herzinfarkt. wenn dann noch eine Aufregung dazukommt, dann ist das Gift für ein schwaches Herz.“ Edith erinnert sich, dass Heinrich sagte: „Ich habe gesagt, geh aus meinem Leben“ und sich an die Brust griff. Darauf sagte sie: „Was ist denn los?“ Heinrich: „Alles war in Ordnung, bevor du hier aufgetaucht bist. Geh!“ Maximilian: „Mutter? Du kanntest doch Herrn Sommer gar nicht?“ Edith: „Nein, ich habe gehört, dass er der Wirt des Fischerkrugs ist.“

Gitti: „Du?“ Wallenberg: „Gleich sagst du wieder, dass keiner so ein Gespür hat für den falschen Moment wie ich.“ Gitti: „Wenn du es sagst, muss ich es ja nicht sagen. Wolltest du nicht mindestens noch ein Jahr in Frankreich bleiben?“ Sie beginnt zu heulen. Gitti: „Ich heul nicht wegen dir. Mein Sohn ist tot, mein Sohn ist gestorben, was ist das für eine Welt, wo die Jungen vor den Alten gehen?“ Wallenberg: „Gitti, das ist ne Scheisswelt, wo alles untereinander geht.“

Stefan und Hanna: „Ohne Papa wird der Fischerkrug nie mehr das gleiche sein. Warum musste das denn passieren? Weinend: Warum kriegt Papa einen zweiten Herzinfarkt?“ Stefan: „Jetzt mach dir doch keinen Kopf.“

Caro ist bei Jonas und Dana und möchte ihnen endlich von ihrem Besuch bei Oskar erzählen. Die beiden sind gutgelaunt und Caro kann nichts sagen. Jonas: „Weisst du einen Babynamen?“ Caro: „Nein, auf die Schnelle nicht.“ Dana findet: „Lando?“ Jonas: „Lando. Das ist die hormonelle Überproduktion.“ Dana: „Caro, was wolltest du sagen?“ Caro: „Nichts.“

Kindskopf

Hanna und Gitti: „Ich hoffe, das war in Ordnung, dass ich Johann gesagt hab, wo du bist. Er wollte dir unbedingt sein Beileid persönlich aussprechen.“ Gitti: „Weil wir uns immer überhaken? Nein, nein, diesmal war er ganz manierlich. Es war ganz in Ordnung. Ich fand es schön, dass wir über früher gesprochen haben, über Heinrich.“ Hanna hat Kerzen dabei: „Ich dachte, wir zünden die an und denken an Papa und alles Schöne.“ Sie gehen in den Wintergarten und zünden die zwei weissen Kerzen an. Hanna: „Weisst du noch, wie Papa den Weihnachtsbaum in der Schankstube abgefackelt hat?“ Gitti: „Ja, weil er mit Bernhardt Hundt gewettet hat, wielange es dauert, bis die Feuerwehr kommt. Ach Gott, er war so ein Kindskopf, manchmal. Aber irgendwie ist es immer gutgegangen. Bis auf dieses eine Mal. Was soll denn nun werden?“ Hanna: „Ich weiss es nicht.“ Gitti: „Du darfst dir nicht alles aufbürden. Das habe ich deinem Vater auch oft gesagt, das darf er dir nicht antun.“

Jonas hat morgen seine erste Vorprüfung als Golflehrer. wir haben noch nicht mal einen Namen für unsern Tiger. Dana: „Warum schreiben wir nicht einfach unsere drei Lieblingsnamen auf Golfbälle und losen aus? Wer zieht?“ Jonas: „Du natürlich.“ Dana: „Tiger? Jonas, das ist nicht witzig. das ist ein ungültiger Versuch, ich zieh nochmals, so: Tiger.“ Jonas: „Wenn das Los entschieden hat.“ Dana: „Nochmals Tiger? Der Tiger fällt raus, der andere auch.“ Jonas: „Dann bleiben nur noch deine Namen: Vinzent, Leander und Elias. Also Dana entschuldige, das geht gar nicht.“

Zukunftspläne
Hanna zu Alex: „Ich kann Oma jetzt nicht auch noch den Fischerkrug wegnehmen.“ Alexandra: „Aber du bist nicht sicher, was Papa dir sagen wollte. Und wenn du ihn verkaufst?“ Hanna: „Es müsste eine Möglichkeit bestehen, den Fischerkrug zu verkaufen und sicherzustellen, dass er genau so erhalten bleibt. Vielleicht ist das die Idee.“ Sie ruft gleich Stefan an: „Ah, Sie sind der Kollege? Bestellen Sie Stefan, dass er mich gleich anrufen soll.“

Maximilian bei Robert, der meint: „Wenn es um die Liebe geht, ist es nie einfach.!“ Maximilian: „Ich dachte, du und deine Kollegin?“ Robert: „Ach nein, das ist rein platonisch. Ich möchte gerne für Betty ein Abschiedsdiner organisieren und das Abschiedsgeschenk ist noch nicht fertig und deshalb tu ich so, als ob sie noch drei Monate bleiben müsste.“ Maximilian übernimmt das Catering.

Wallenberg erklärt Betty: „Ich wollte immer Sommelier werden. Damals hab ich meinen Laden verkauft und bin einfach los.“ Betty: „Ach, dann war das Ihr Laden?“

Gitti und Alexandra: „Komm mal her, setz dich. Das ist mein Leben in Bildern und dabei ist mir aufgefallen, dass die meisten Fotos hier gemacht wurden.“ Alexandra: „Im Fischerkrug?“ Gitti: „Ja.“ Alexandra: „Das gibt es heut kaum noch, dass jemand mit einem Ort so verbunden ist, so verwurzelt.“ Gitti: „Darf ich dich mal was fragen? Macht Hanna sich Sorgen um mich?“ Alexandra findet, Hanna soll es ihr selbst erzählen.

Der Name
Inzwischen ist es dunkel geworden. Caro kommt zu Dana und Jonas: „Habt ihr mal eine Sekunde?“ Jonas: „Was ist los, Caro, was hast du verzapft?“ Caro: „Ich war im Gefängnis bei Oskar.“ Dana: „Was das Baby betrifft, wusste Oskar sowieso..“ Jonas: „dass es jeden Tag zur Welt kommen kann.“ Caro: „Ihr seid mir also nicht böse?“ Beide: „Nein.“ Caro: „Also, wenn ich ein Junge geworden wäre, dann hätte ich David geheissen.“ Dana: „David“. Jonas: „David?“ Beide: „David.“ Caro zum Baby: „Gefällt dir David?“ Er hat gelächelt.

Gitti zu Hanna: „Es stimmt, ich habe hier ein sehr, sehr schönes Leben gehabt. Aber das lag mehr an den Menschen, mit denen ich es geteilt habe und weniger an dem Ort. Wenn es denn sein soll, dass ich hier wegsoll, dann kann ich das verkraften.“ Hanna: „Meine Idee: wir verpachten den Fischerkrug und du kommst mit nach Hamburg oder du bleibst hier, ganz wie du möchtest.“ Gitti: „Das heisst im Klartext: Du möchtest deine Oma mitverpachten? Weisst du was? Das ist eine gute Idee!“

Die Schuldfrage

Edith im Knast bei Oskar, der gerade meint: „Was hast du denn, ist dir nicht gut?“ Edith: „Nein, es ist alles in Ordnung. Oskar, es ist etwas Schreckliches passiert und ich bin Schuld, wie damals. Ich hab eine grosse Schuld auf mich geladen.“ Oskar: „Edith, jetzt wein doch nicht, es wird alles wieder gut.“

Zukunft

Hanna: „Stefan, gut, dass du gleich gekommen bist.“ Stefan: „Logisch, wenn mir mein Kollege ausgerichtet hat, dass du die Lösung gefunden hast.“ Hanna möchte verpachten und dass Oma die Wohnung behalten kann und einen Teilzeitjob im Fischerkrug bekommt: „Und da kämen wir dann mit der Pacht entgegen.“ Stefan: „Genau da liegt das Problem. Dein Vater hat in den letzten Jahren ziemlich viel Schulden angehäuft. Der Fischerkrug gehört quasi der Bank.“ Alexandra: „Wie hoch sind denn die Schulden?“ Stefan: „So ca. 400’000 Euro!“

Ausblick
„Du müsstest jemand finden, der dir 1’800 Euro Pacht pro Monat zahlen würde.“, meint Alexandra.

Kommentar:
Der kleine Tiger wird kein „würdiger“ Nachfolger von Tiger Woods, er hat jetzt endlich einen hiesigen Namen bekommen, David, obwohl man sich an den Tiger durchaus gewöhnen könnte. Grundsätzlich bleibt er ja ein Tiger, schliesslich ist er im chinesischen Jahr des Tigers geboren. Für Hanna sieht die Zukunft nicht so rosig aus. Sie muss noch einiges klären, vor allem, wie es mit dem verschuldeten Fischerkrug weitergehen soll und gleich steht der Familie die Trauerfeier für Heinrich bevor.