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Alisa: Die Entscheidung von David Bellhoven, dem Kaffeeunternehmer

Von Karin Mayerhofer Dobler am Montag, 2. November 2009     

Heisst der Kaffee-Händler nun Dellhoven oder Bellhoven? Die ZDF- Mediathek berichtet von Dellhoven und Teletext Seite 777 von Bellhoven. Wem soll ich glauben und wo bekomm ich Klarheit, das ist ganz schön aufwendig und schwierig. Nun habe ich alles auf Dellhoven umgeschrieben und es stimmt wahrscheinlich gar nicht. Also nochmals zurückschreiben auf Bellhoven.

Geld und Liebe
Jonas sagt Alisa, weshalb er sich Dana nicht aus dem Kopf schlagen will: “Das liegt in unseren Genen, Schwesterherz, gegen die Liebe sind wir machtlos.”

Derweil reden Karl und Gudrun mit Bernhardt: “Meine Frau und ich reden noch mal mit Jonas.” Bernhardt: “Das ist mein Problem. Hätten Sie etwas degegen, wenn ich hier auf ihn warte?”

Jonas kommt nach Hause. Bernhardt: “Ich bin gekommen, um mich zu entschuldigen. Vor allem, dass ich Sie auf der Strasse liegen liess, tut mir leid. Ich habe die Strafe verdient und ich werde das Schmerzensgeld bezahlen, sobald ich weiss, woher ich es nehmen werde.” Jonas: “Sie hören von meinem Anwalt.”

Bernhardt meint zu Conny: “Sollen wir Caro fragen, ob sie uns das Geld gibt?” Conny: “Nein.” Bernhardt: “Dann geh ich zu Oskar, er muss uns helfen, das ist er uns schuldig.”

Jonas fragt derweil Robert: “Wenn du mit der Liebe deines Lebens flüchten willst, wohin würdest du gehen? Südfrankreich oder Seychellen? Erstmal besorg ich mir Geld.” Robert: “Wie willst du denn das machen?” Jonas zeigt ihm den Brief: “Hier, von meinem Anwalt.” Robert: “Heyeyey, 50′000 Euro, das ist ne Menge. Du weisst aber schon, dass sich so eine Klage über Monate hinziehen kann?” Da ruft Jonas doch gleich den Anwalt an. Das muss schneller gehen: “Ich wär fast gestorben, das Geld steht mir zu.”

Oskar zu Bernhardt: “Caro hat mir schon gesagt, dass du mich sprechen willst.” Bernhardt: “Ich brauche Geld, 50′000 Euro, es geht um den Unfall. Du musst mir helfen.” Als Oskar nicht einlenkt: “Herrgott nochmal, du schuldest mir was.” Oskar: “50′000 Euro, nur weil ich vor Jahren mal mit deiner Frau geschlafen habe?”

Caro und Conny im Lift. Conny weint: “Jonas Lenz verklagt Bernhardt auf Schmerzensgeld.” Caro: “Das würd ich auch machen, wenn mich jemand angefahren hätte.” Conny: “Caro, wir sind am Ende. Wie soll sich denn das zum Guten wenden?”

Robert: “Die Frauen sind so humorlos. Dir ist schon klar, dass Dana hochschwanger ist, wenn ihr verschwindet?” Caro sieht Jonas: “Hi, wie geht’s?” Jonas: “Gut.” Caro: “Du ich freu mich total dich zu sehn.” Jonas: “Im Übrigen sind wir nicht verwandt.”

Caro bohrt weiter: “Du, das wollte ich dich die ganze Zeit schon fragen, willst du verreisen?” Jonas: “Ich bin kein Castellhoff, ich will und ich werde nie einer sein.” Caro: “Bitte lass Bernhardt in Ruhe.” Jonas: “Es tut mir leid, Caro, aber ich hab keine andere Wahl.”

Caro geht zu Oskar: “Du, ich dachte, wenn du Bernhardt vielleicht das Geld gibst, lässt Jonas ihn in Ruhe.” Oskar: “Wieso gibst du ihm das Geld nicht?” Caro: “Aber das Geld ist von Ludwig und das möchte ich sinnvoll anlegen.” Oskar: “Genauso denke ich auch, ich wusste, dass wir uns verstehen.”

Oskar zu Bernhardt: “Ich weiss, dass du in einer schwierigen Lage steckst. Ich möchte dir unsern Firmenanwalt zur Verfügung stellen. Ich bin sicher, er kann dir zu einem Vergleich verhelfen.” Oskar geht raus, um die Telefonnummer zu holen und lässt absichtlich ein Bündel Geld auf den Boden fallen. Dann kommt er zurück, gibt Bernhardt die Nummer: “Tu was du für richtig hältst, die Entscheidung liegt bei dir!”

Bernhardt zählt das Geld. Er hat genau die 50′000 Euro, die er braucht. Caro kommt und fragt sich, warum Bernhardt sich zuhause einschliesst. Bernhardt: “Mir war nicht wohl.” Caro: “Trinkst du wieder? Ich wollte dir sagen, dass es mir leid tut. Ich geh dann wieder.” Bernhardt: “Caro, danke.”

Neue Produktepalette?

Oskar zu Christian: “Caro hat mir gesagt, du willst mich sprechen?” Christian: “Fünf Minuten, mehr nicht. Wir müssen neue Wege suchen und unsere Produktepalette überdenken.” Christian denkt an Kaffee Bellhoven. Oskar winkt ab. Christian: “Abwarten, zufällig habe ich heute Nachmittag einen Termin mit ihm in Schönroda.”

Liliana und Alisa unterhalten sich: “Ich vermisse Ludwig, besonders heute. Wahrscheinlich ist es für alle das Beste, wenn ich Jonas das Geld gebe.” Alisa: “Nein. Liliana denk an die Kristallohrringe, die du getragen hast, als du fortgingst, sie waren das Symbol eurer Liebe. Du darfst nur nicht aufhören, danach zu suchen, versprichst du mir das?”

Oskar spricht mit Antaljewitsch: “Christian hat den letzten Cent aus der Firma gequetscht, um eine Konventionalstrafe zu bezahlen.” Bob: “Ich kann dich nur warnen, unterschätze deinen Neffen nicht. Glaubst du, deiner Schwägerin wird der Deal gefallen?” Oskar: “Die Gute schwächelt ein wenig. Es ist eine Frage der Zeit, bis sie die Führung abgibt.”

In der nächsten Einstellung mit Oskar sehen wir, wie er mit seinem Freund Siegfried die 1.5 Millionen Konventionalstrafe aufteilt: “Das ist ein Jammer, wenn man so viel bezahlen muss.” Siegfried: “Aber so richtig wohl ist mir bei dieser Sache nicht.” Oskar: “Und wenn das nicht reicht, wird dir das helfen.” Er gibt ihm mehrere Geldbündel. Den Rest füllt Oskar in den Tresor in seinem Büro und meint: “Das ist der Grundstock zum Aufbau der Firma, wenn meine Familie die Firma in den Abgrund reitet.”

Geschäfte mit Bellhoven

Dana begrüsst Herrn Bellhoven, er ist ein alter Bekannter von ihr. Er meint: “Ich hab hier eine Verabredung.” Dana: “Lars, alles was Herr Bellhoven konsumiert, geht aufs Haus.” Herr Bellhoven telefoniert: “Streich den Termin und schau im Internet, was du über Alisas Himmelreich findest.” Lars telefoniert sofort Alisa: “David Bellhoven interessiert sich für deine Kristalle. Schmeiss dich in Schale und komm gleich vorbei.”

Alisa und Christian treffen gleichzeitig auf Herrn Bellhoven. Alisa und Christian treten beiseite: “Wir beide zeigen ihm, was wir anzubieten haben und lassen ihn entscheiden. Von jetzt an sind wir Konkurrenten.” Christian: “Auf in den Kampf!”

Christian stellt seine Idee, die Herstellung eines Opernglases vor und Alisa zeigt ihre Schmuckstücke. David Bellhoven: “Mein Budget reicht nicht für Beides. Herr Castellhoff, ich bedaure, ich tendiere zum Kristallschmuck. Könnten Sie mir denn 100′000 Stück in drei Wochen anbieten?” Alisa: “Das ist unmöglich.” Bellhoven zu Christian: “Dann geht der Auftrag wohl an Sie?” Christian: “Vielleicht geht der Auftrag auch an uns Beide.” Alisa: “Wie soll das gehen?” Christian: “Wir gründen ein “Joint Venture”. Wir können es schaffen, willst du?” Alisa: “Ja ich will.” Bellhoven: “Dann dürfen Sie die Braut jetzt küssen!”

Oskar bearbeitet unterdessen Liliana: “Wir sind am Ende.” Nur noch Antaljewitsch könne die Firma retten. Er gibt ihr die Akten: “Hier findest du alle Unterlagen zur Transaktion. Wir stellen nur Teile her, die in einem komplexen System eingesetzt werden.” Also keine Waffen oder doch?

Als Christian und Alisa zu Castellhoff-Optik kommen, ist Liliana gerade am Unterschreiben: “Ich habe mich entschieden, den Auftrag von Antaljewitsch anzunehmen.” Alisa und Christian hindern sie daran: “Wir werden Glasschmuck für Bellhoven herstellen.” Alisa: “Ich werde ihm schnellstmöglich die Entwürfe zusenden.”

Kommentar:
Nun hat Bernhardt das Geld, um seine Schuld bei Jonas zu lösen. Gleichzeitig wird er wieder in die Schuld von Oskar fallen und von diesem manipuliert werden. Oskars Pläne werden von Liliana durchkreuzt, die auf Christian und Alisa hört. Wie wird sich Oskar wehren?

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Tags:Alisa, Anwalt, David Bellhoven, Folge 160, Folge 161, Geld, JointVenture, Konventionalstrafe, Liebe, Schuld
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Alisa: Schmerzensgeld

Von Karin Mayerhofer Dobler am Donnerstag, 29. Oktober 2009     

Jonas’ Bitterkeit
Jonas verlangt Schadenersatz für die letzten zwanzig Jahre. Liliana: “Jonas, du willst Geld von mir?” Jonas: “Ich will 100′000 Euro.” Liliana: “Es tut mir leid, bis vor ein paar Tagen wusste ich noch nicht, dass ich einen Sohn habe.” Jonas: “Aber eine Tochter haben Sie ja auch noch. Ich meine, dass Sie Ihre Amnesie nur vorschieben.” Jonas wirft Liliana vor, dass Sie wahrscheinlich damals jemanden kennengelernt hat, der ihr mehr bieten konnte als Hans Himmelreich und ihn wohl deshalb verlassen hat. Jetzt ist Jonas erschöpft und Gudrun darf ihn wieder nach Hause bringen. Sie treffen beim Hinausgehen auf Dana und Oskar. Oskar spricht gerade über den männlichen Namen von Danas ungeborenem Baby. Jonas und Dana werfen sich Blicke zu.

Christian dagegen läuft es optimal. Alisa: “Ich hab noch nie so gut geschlafen.” Trotz der Sorgen wegen der Vertragsauflösung hat Christian auch noch nie so gut geschlafen wie gerade jetzt bei Alisa.

Horst meint zu Liliana: “Ist Ihnen kalt, ich könnte Ihnen ein Feuer machen.” Liliana winkt ab. Liliana: “Die Arbeit ist das, was mich im Moment am Wenigsten belastet. Jonas wirft mir vor, dass ich meine Amnesie nur vortäusche, um zu vertuschen, dass ich ihn damals verlassen habe. Er wirft mir vor, dass ich ihn, Alisa und meinen Mann vorsätzlich verlassen habe, um ein besseres Leben anzufangen.” Horst: “Ich kenne Sie schon lange. Zu so etwas wären Sie doch nicht fähig.” Liliana: “Und wenn doch?”

Jonas bekommt zuhause Besuch von Robert. Jonas: “Ich geh weg von Schönroda, hier krieg ich doch nichts auf die Reihe.”

Robert wird von Betty gefragt, was denn los sei: “Vorher hast du gesagt “auf Wiedersehen, gnädige Frau” zu einem Mann!” Robert macht sich Sorgen um Jonas. Betty: “Wir müssen ihm zeigen, dass das Leben wert ist auch ohne Dana Castellhoff.” Gesagt, getan. Betty und Robert sind mit Jonas auf dem Weg an den See. Jonas: “Es würde mir schon helfen, wenn ihr mit dem blöden Dauergrinsen aufhört.” Es wäre ihm lieber, wenn die Zwei sich mal streiten.

Sie treffen Tamara und Lars am Strand. Betty: “Tamara kannst du mir nachher den Rücken eincremen?” Robert ist pikiert, Betty findet, er wäre zu prüde dazu. Robert: “Ich bin nicht prüde.” Das bringt selbst Jonas zum Lächeln. Betty mit Blick auf Lars und Tamara: “Muss Liebe schön sein. Was wollen wir spielen?” Betty und Robert sehen, dass Dana sich hinter Jonas niederlässt. Nun geht es darum, ihn abzulenken. Robert: “Ich packe meinen Koffer und nehme mein Reisebügeleisen mit.” Gleich geht’s wieder los. “Reisebügeleisen”, ein Reizwort für Betty. Worauf kommt’ s denn wirklich an? Jonas: “Dana.” Da kreuzen sich schon die Blicke von Dana und Jonas, der findet: “Ich glaube, ich gehe jetzt nach Hause.” Robert begleitet ihn.

Während Betty mit Tamara im Gespräch wieder in Berkeley landet und damit Lars verärgert: “Tamara, was willst du eigentlich von Betty? Du löcherst sie ewig wegen Amerika. Wenn du in den USA studierst, sehen wir uns vielleicht zweimal im Jahr, willst du das?” Tamara: “Natürlich nicht.”

Geld und andere Sorgen
Christian trifft Siegfried Kunzmann: “Machen Sie sich nichts vor. Sie haben noch genug andere Interessenten für den Auftrag.” Da Kunzmann nicht einlenkt: “Ist das Ihr letztes Wort? Das werden wir ja noch sehen.” Kunzmann beklagt sich bei Oskar über Liliana und seinen Neffen. Oskar findet: “Wenn die Konventionalstrafe bezahlt wird, bekommst du einen fetten Bonus.” Er soll sich also bloss nicht beklagen.

Lars schlägt derweil Tamara ein Wochenende in Braunschweig vor. Tamara: “Ja, das ist ne gute Idee.”

Oskar zu Christian: “Es tut mir leid, ich konnte auch nichts mehr ausrichten, dieser Kunzmann ist ein harter Brocken.” Christian: “Woher kriegen wir 15 Millionen Euro? Das bricht uns das Genick…deshalb werde ich den Vertrag nochmals genau ansehen, vielleicht finde ich doch noch ein Schlupfloch. Sprechen wir morgen weiter.”

Alisas Glück
Alisa: “Ich warne dich, wenn ich mich gleich umdrehe und da ist keine Überrraschung!” Alisa dreht sich um und sieht Heuballen im Atelier. Christian: “und es gibt Brot und Salami. Gefällt’s dir?” Alisa: “Ja, da habe ich ja mal Glück gehabt.” Christian: “Und ich erst.”

Alisa sinniert: “Kann es sein, dass gerade all meine Träume in Erfüllung gehen? Halt, eine Sache habe ich noch vergessen. Der Regenbogenkristall, den habe ich immer noch nicht geschliffen. Langsam wird es Zeit, dass ich mich getraue und nicht nur meinetwegen.”

Liliana übt derweil ihre Unterschrift: Vera Himmelreich.

Alisa: “Jetzt weiss ich, was das Geheimnis ist, es ist die Liebe, die darin steckt. So wie mein Vater die ganze Liebe hineingesteckt hat.” Liliana träumt derweil von den Ohrringen.

Alisa: “Das riecht ja nach Kaffee. Eine Scheune mit Zimmerservice, das könnte mir gefallen.” Christian: “Wie wärs mit Trinkgeld?” Kuss.

Später sehen wir Christian bei Liliana: “Wozu hast du zwei Geschäftsführer. Leg dich mal hin und schlaf dich aus.” Liliana:” Dazu bin ich viel zu unruhig.” Christian: “Möglicherweise kann Alisa dir weiterhelfen. Geh zu ihr und mach dir keine Sorgen um die Firma, wir haben alles im Griff.”

Familienfotos

“Hallo Alisa”, Liliana blickt auf das Heu, “was ist denn hier passiert?” Alisa: “Das ist nur Verpackungsmaterial.” Liliana: “Ich hab heute Nacht von den Ohrringen geträumt. Ich war mit diesem Mann jahrelang zusammen und hab überhaupt keine Erinnerung!”

Christian ist derweil bei Oskar, er hat ein Schlupfloch, eine Klausel, gefunden: “Wir müssen nur 10% bezahlen. Uns bleibt noch ein Tag, um 1,5 Millionen aufzutreiben.” Oskar: “Soll ich dir helfen?” Christian: “Ich schaff das allein.” Oskar anerkennend: “Gute Arbeit!”

Alisa zeigt Liliana ein Foto: “Das ist mein Vater im Atelier.” Die Hälfte mit Liliana ist weggerissen. Liliana erzählt Alisa, was Jonas ihr vorwirft. Alisa: “Wie bitte, das hat Jonas gesagt?”

Oskar meint derweil zu Caro: “So hast du alles? Kannst du immer noch kein Steno?” Caro: “Ich frage mich, weshalb du so zufrieden bist? Kanntest du die Klausel?” Oskar: “Ich will Liliana raus aus der Firma haben, aber nicht mit Gewalt. Sie soll doch kleine Erfolgserlebnisse haben.” Caro: “Christian kann dich doch ausstechen, wenn er einen Kredit bekommt?”

Der Banker erzählt Christian gerade, dass er den Kredit nur unter einer Bedingung bekommt, wenn es einen einzigen erfahrenen Geschäftsführer für Castellhoff-Optik gibt. Christian: “Sie meinen meinen Onkel Oskar?” Der Banker findet: “Schön, dass Sie das auch so sehen.”

Als Jonas und Robert vom Strand zuhause sind, kommt Alisa mit Liliana: “Jonas wir müssen reden.” Liliana erzählt von den Ohrringen, die sie erhalten hat. Sie reden darüber, dass Liliana auf keinem Foto ist. Jonas: “Weil er fertig war mit ihr, weil sie sein komplettes Leben kaputt gemacht hat, unser Leben.” Alisa korrigiert, dass ihr Vater einfach verletzt war, weil seine Frau verschwunden war. Jonas: “Alles was wir bisher wissen, spricht dagegen. Du willst einfach daran glauben.”

Kommentar: Christian hat das Schlimmste abgewehrt und die Schadensumme reduziert, aber Oskar als alleiniger Geschäftsführer? Nein, das kommt nicht in Frage, da muss es noch eine andere Lösung geben. Liliana versucht sich zu erinnern. Jonas hat seine Erinnerung und Alisa ihre. Wie werden die drei ihre Erinnerungen zusammenlegen und ein Ganzes bilden?

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Alisa: Wo wollen wir leben? In einer Sandburg am Meer?

Von Karin Mayerhofer Dobler am Sonntag, 25. Oktober 2009     

Was bisher geschah
Oskar: “In meiner Abwesenheit wird Liliana gezwungen, eine wichtige Entscheidung zu treffen.” Caro: “Und wenn sie es richtig macht?” Oskar: “Das wirst du verhindern!” Und Dana hat gerade Jonas erzählt: “Ewas Wichtiges hat sich geändert: Ich bin schwanger.”

Plan Oskar, Teil 1
Jonas: “Du bist schwanger? Seit wann weisst du es? Das ist doch grossartig. Wir…” Dana: “Nein! Das Kind ist von Oskar, es gibt kein “wir”!”

Schon findet sich Oskar bei Liliana: “Wir brauchen noch in diesem Jahr einige Grossaufträge, sonst..” Liliana: “Sonst?” Oskar: “Sonst kommen wir um Entlassungen nicht herum.”

Derweil reiten Christian und Alisa durch den Harz. Alisa: “Bereust du es, dass du dich aufs Pferd gesetzt hast?” Christian: “Mein Pferd und ich sind mittlerweile eine Einheit. Wenn wir etwas Gas geben, können wir sogar heimreiten. Du hast gehört, Pferd, los.” Aber das Pferd bleibt stehen. Christian: “Wie wär’s mit einer Möhre? Zwei Möhren? Noch ein Stück Zucker dazu?” Das Pferd geht. Christian: “Okay, der Zucker wird gestrichen.”

Wir sind wieder bei Dana und Jonas, der gerade sagt: “Aber das Kind könnte doch von mir sein! Dana, ich seh doch, was du für mich empfindest.” Er glaubt Dana einfach nicht, dass sie nichts für ihn empfindet. Jonas: “Dann sag es mir ins Gesicht, wenn es die Wahrheit ist und ich lass dich in Ruhe.” Dana weinend: “Ich liebe Oskar. Es ist vorbei, kapier das endlich.” Sie geht und ihr Schal bleibt zurück. Jonas findet ihn und riecht daran.

Wieder zurück bei Liliana und Oskar. Liliana: “Ludwig hat mir die Firma übertragen. Ich bin verantwortlich.” Oskar: “Sollen wir Christian orientieren?” Liliana: “Nein. Wir müssen neue Aufträge haben.” Oskar: “Vielleicht ist ein Grossauftrag in Nähe.” Da kommt auch schon die instruierte Caro: “Du musst los, dein Flug nach Barcelona geht bald.” Horst zu Liliana: “Sie sollten sich noch schonen.” Oskar: “Mogen Nachmittag bin ich wieder zurück, bis dahin wird schon nichts passieren.”

Alisa: “Und ich dachte schon, du verrätst mir nicht mehr, was darin (in der Satteltasche) ist.” Christian: “Was bekomm ich dafür?” Alisa: “Einen Kuss.” Christian: “Das ist etwas dürftig.” Alisa: “Zwei Küsse?” Christian: “Darf ich das Angeobt erst prüfen?” Christian prüft und findet es okay, dann packt er aus: Brot und Wurst. Alisa: “Rustikal.” Da läuft auch schon Christians Pferd davon. Alisa findet das lustig.

Plan Oskar, Teil 2
Caro kommt zu Liliana und jammert, dass irgendetwas falsch gelaufen sei. Ein Meeting für morgen Vormittag, aber Oskar kommt doch erst am Nachmittag zurück. Liliana findet: “Das ist doch kein Problem, den Termin kann man bestimmt verschieben.” Caro: “Nein, ich hatte die gerade am Telefon.” Der Termin sei schon mehrmals verschoben worden, es gehe um Millionen. Caro: “Was soll ich denn jetzt machen?” Liliana: “Bestätige den Termin. Ich werde hingehen.”

Es klopft bei Jonas an die Krankenzimmertüre. Jonas: “Ja? Ach du bist es.” Robert: “Wie geht’s dir? Hast du Schmerzen?” Jonas: “Überall tut es weh.” Robert hat sein Mühlespiel mitgebracht: “Mühle ist ein Strategiespiel. Es vertreibt die Langeweile und ist gut für hier oben.” Robert zeigt auf das Hirn: “Komm schon, ich hab extra für dich frei genommen.” Jonas: “Wir sind doch Freunde? Ich hab was Dringendes zu erledigen.” Robert: “Und das soll ich übenehmen?” Jonas: “Nein! Das muss ich schon selber.” Robert: “Es geht um eine Frau!”

Alisa und Christian reiten inzwischen zusammen auf Alisas Pferd. Alisa: “Also wenn du mich fragst, reiten wir gerade in die Richtung, wo ein Gewitter aufzieht.” Wo liegt wohl Norden? Die Zwei diskutieren hin und her. Alisa: “Wir kehren um, zurück zu der Scheune, wo wir eben vorbeigekommen sind.”

Horst wundert sich erstens über die Presse: “Wie die an Ihre Privatnummer gekommen sind?” Zweitens wundert er sich über dieses Meeting: “Merkwürdig, dass es bei so einem grossen Auftrag zu einer Panne gekommen ist.” Deshalb meint er auch zu Liliana: “Wenn Sie sich dabei nur nicht übernehmen!” Liliana: “Als Eigentümerin trag ich die Verantwortung.”

Christian und Alisa sind inzwischen durchnässt in der Scheune angekommen. Die Scheune ist ziemlich gross und ich wundere mich, dass das Pferd nicht hereingeführt wird. Christian und Alisas Haare sind tropfnass, obwohl die Zwei die ganze Zeit einen Reithelm getragen haben. Zieht man Reithelme wohl bei Regen ab? Christian: “Um ehrlich zu sein, ich habe alles so bestellt.” Alisa: “Gibt’s jetzt was zu essen?” Christian: “Jetzt sorgen wir erstmal dafür, dass wir uns nicht erkälten. Diese nassen Klamotten sind gar nicht gut.” Alisa: “Man könnte sich einen Schnupfen holen oder eine Grippe und das wollen wir verhindern.”

Robert führt Jonas derweil im Rollstuhl aus dem Krankenhaus.

Oskar kommt zu Caro, er ist natürlich nicht verreist. Caro: “Sie hat sich die komplette Akte kommen lassen.” Caro hat Mitleid: “Sie war heute total nett zu mir.” Oskar: “Ohne Lilianas Zustand würde unser Plan gar nicht funktionieren. Siegfried ist ein alter Freund von mir. Du wirst dafür sorgen, dass Liliana auch unterschreibt. Sie muss den Vertrag unbedingt unterschreiben, hörst du?”

Christian und Alisa räkeln sich derweil in ihrer Unterwäsche im Heu, während wir “Dreams are my reality” hören.

Robert und Jonas kommen in den Countryclub und treffen auf Dana. Jonas: “Dana für dich ist mir kein Risiko zu gross.” Dana: “Ich bin mit Oskar verheiratet und wir bekommen ein Baby.” Jonas: “Ich will, dass du weisst, dass es mir egal ist, ob das Kind von Oskar ist. Ich werde für dich sorgen und für das Kind.” Dana: “Jetzt schlägst du noch vor, dass wir bei deinen Eltern einziehen, natürlich nur vorübergehend.” Dana insistiert: “Ich hab kein eigenes Geld. Wo wollen wir leben? In einer Sandburg am Meer? Du hast mir nichts zu bieten, also verschwinde aus meinem Leben.” Das ist aber gerade extrem hart für Jonas.

Oskar geniesst die Zeit mit Siegfried im Wellnessbereich. Der findet gerade, als er Dana kennenlernt: “In Natura gefallen Sie mir noch besser als in den Illustrierten.” Oskar: “Leider wirst du sie nicht mehr so viel zu sehen bekommen. Unser Stammhalter ist nämlich unterwegs.” Dana: “Oder unsere Stammhalterin.” Oskar legt seine Hand auf Danas Bauch und sie legt ihre darüber. Später besprechen Oskar und Siegfried weiter, wie sie Liliana hereinlegen und sich von der Konventionalstrafe ihre Stange Geld abzweigen werden.

Christian erklärt Alisa derweil die Sterne, sie haben es von Pegasus, dem geflügelten Pferd. Alisa: “Warum weisst du so viel über Sterne?” Christian: “Das war das Hobby meines Vaters. Wenn er damals wegen des Teleskops nicht nach Teneriffa gefahren wäre, hätte er meine Mutter nicht kennengelernt.”

Robert und Jonas sind zurück im Krankenhaus. Robert: “Was hast du mit dieser Frau zu tun?” Jonas: “Sie hat gerade mit mir Schluss gemacht.” Robert: “Du bist ja jetzt auch ein Castellhoff, du bist Lilianas Sohn.” Jonas: “Und was bringt mir das?” Robert: “Es ist immer gut, für etwas zu kämpfen, man muss aber auch wissen, wenn es vergeblich ist.”

Dana faltet Servietten. Paul: “Da wird sich der Frühdienst aber freuen. Sie müssen sich von Ihren Gedanken ablenken?” Dana: “Ich habe Jonas gesagt, dass ich ein Kind erwarte und dafür gesorgt, dass er sich von mir trennt.” Dana auf ihre Arbeit, das Falten oder auf Jonas bezogen:” Jetzt habe ich es falsch gemacht.” Paul: “Sie und das Baby haben auch etwas Ruhe nötig.” Dana verspricht schlafen zu gehen.

Plan Oskar, Teil 3

Alisa: “Ich hab geträumt, dass mich Pegasus trotz Blitz und Donner zu einer unheimlich schönen Burg bringt und da traf ich dann diesen unheimlich gut aussehenden Ritter.” Christian stellt fest, dass sein Handy nicht funktioniert: “Entweder ist der Akku leer oder es ist nass geworden.”

Liliana ist mit Siegfried Kunzmann in Verhandlung. Er reicht ihr die Verträge. Liliana:” Die Verträge? Ich dachte, es geht um Vorverhandlungen.” Herr Kunzmann macht Druck: “Entweder kommt es heute zu einer Vertragsunterzeichnung oder das Geschäft findet anderweitig statt.”

Alisa und Christian treffen draussen auf zwei Pferde. Christians Pferd ist wieder da. Sie wollen auf dem schnellsten Weg zurück in ihr Hotel.

Oskar kommt nach Hause und wird von Dana befragt: “Oskar, wo warst du heute Nacht?” Oskar: “Ich hab im Hotel übernachtet, allein.” Dana: “Damit Liliana glauben soll, du bist in Barcelona?” Was weiss Dana eigentlich von Oskars Plan?

Liliana: “Ich fühle mich überfordert. Ich will mit meinem Geschäftsführer sprechen.” Sie telefoniert Christian und sein Handy läutet bei Oskar. Dana findet, er solle doch ran gehen oder den Anrufer wegdrücken.” Oskar: “Das wäre genau das Falsche.” Kunzmann insistiert: “Hören Sie, Sie müssen sich jetzt entscheiden, ich kann Ihnen keinen weiteren Aufschub gewähren.” Caro unterstützt: “Oskar wollte das auch.” Liliana unterschreibt.

Kommentar: Da ist Oskars Plan vorerst aufgegangen. Ob Dana Jonas wirklich zu einer Trennung von ihr bewogen hat, ist noch völlig unklar. Jonas kann nämlich ziemlich stur ein, wenn er was will und er will Dana. Jonas hat noch nicht überlegt, was es heisst, ein Castellhoff zu sein. Wir Zuseher aber wissen, Liliana hat das Testament geändert, ihr Vermögen wird auf alle vier Kinder aufgeteilt. Da könnte Jonas doch plötzlich kein armer Schlucker mehr sein.

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